10.09.2025
Bad Füssing: Bestens gerüstet für einen Notfall
"Im Notfall zählt jede Sekunde - und zuverlässige Technik kann dann entscheidend sein. Mit dem neuen Aggregat sorgen wir vor und sichern vor allem auch die Einsatzfähigkeit der Gemeinde und die Einsatzfähigkeit unserer Feuerweheren auch bei extremen Situationen", sagt Kurz. Über 100.000 Euro investierte die Kommune in das Aggregat mit einer Leistung von 100 kVA - eine Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Geliefert wurde das Aggregat von der Firma Elmag. Mit einer Tankfüllung kann es bei rund 70 Prozent Last etwa 16 Stunden lang Strom liefern - und bei Bedarf jederzeit nachgetankt werden. Es steht auf einem mobilen Anhänger und ist damit flexibel einsetzbar beispielsweise bei Großschadenslagen. "Das Gerät verfügt zudem über einen Lichtmast, was bei nächtlichen Einsätzen zusätzliche Sicherheit schafft", erklärt Manfred Jurk, stellvertretender Bauamtsleiter der Gemeinde. Unabhängig von Krisenfällen kann das neue Aggregat auch die Stromversorgung bei Großveranstaltungen mit absichern - bei OpenAirs, Sommerfesten, beim Winterzauber und vielen Events mehr.
Primär jedoch dient das Aggregat der Notstromversorgung der Bad Füssinger Feuerwehr sowie der Kurgymnastikhalle - die im Ernstfall als Notunterkunft und zentrale Anlaufstelle genutzt werden kann - um etwa Handys aufladen zu können, um Babynahrung aufzuwärmen oder sich aufzuwärmen. Mit der neuen Anlage können Heizung, Licht, medizinische Geräte und die Betriebsfähigkeit der Feuerwehr parallel abgesichert werden. "Mit der neuen Technik schaffen wir eine weitere wichtige Grundlage dafür, dass Bad Füssing auch in Ausnahmesituationen handlungsfähig bleibt", betont Jurk. Die Hackschnitzelheizung, die die Gemeinde in der Kurgymnastikhalle und im Feuerwehrhaus installierte, ermöglicht einen komplett autarken Betrieb der beiden Gebäude bei der Wärmeversorgung. Die autarke Stromversorgung per Dieselaggregat ergänzt nun die Vorsorge.
Das Aggregat ist bereits vor Ort und einsatzbereit. In den kommenden Wochen erfolgt eine umfassende Einweisung durch den Hersteller. Bedient wird die Technik künftig von Einsatzkräften der Feuerwehr sowie Technikern des Betriebshofs und der Gemeindeverwaltung. Für Bürgermeister Tobias Kurz ist die Investition ein starkes Signal: "Wir verstehen Vorsorge als unsere Pflicht - und setzen alles daran, Bad Füssing optimal für einen möglichen Krisenfall vorzubereiten, von dem wir hoffen, dass er niemals eintritt."
Das neue Notstromaggregat komplettiert Bad Füssings Investitionen in die Krisenvorsorge. Das Bild zeigt von links nach rechts Alois Hofmann (Leitung Betriebshof der Gemeinde Bad Füssing), Christian Weiss (ELMAG, Lieferant), Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz, Patrick Wimmer (Betriebshof Bad Füssing), Florian Berger (esa, Elektro Service Auer), Walter Nömeier (Haustechnik Rathaus Bad Füssing), Johann Czyz (FORSTNER Elektroplanung). Foto: Kur- & GästeService Bad Füssing
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Bad Füssing hat dank neuem Notstromaggregat mit der Kurgymnastikhalle nun erstmals eine autark betreibbare Notunterkunft für den Krisenfall. Foto: Kur- & GästeService Bad Füssing/Leonie Lorenz
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